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C-27J Spartan 1:72

C-27J Spartan 1:72

C-27J Spartan 1:72
Länge: 31.5

55.00 CHF ( 45.80 EUR )

1.5 kg

Lager: 1 Stk.

C-27J Spartan 1:72
Länge: 31.5 

 

 

 

 

 

 

Typ:Transportflugzeug
Entwurfsland: Italien
Hersteller:
Alenia Aeronautica (für Flugzeugbau)
Global Military Aircraft Systems (integrierte Systeme für US-Markt)
Erstflug:25. September 1999
Produktionszeit:Seit 2000 in Serienproduktion

Die C-27J Spartan ist ein mittlerer militärischer Mehrzwecktransporter mit Kurzstart-Eigenschaften (STOL) des italienisch-amerikanischen Joint-Ventures Global Military Aircraft Systems, dessen Führung L-3 Communications innehat.
Als Weiterentwicklung der italienischen Aeritalia G.222 verfügt die C-27J über die Triebwerke und Avionik-Systeme der größeren Lockheed C-130J. Aufgrund ihrer geringeren Größe und der Auslegung mit zwei Motoren wird die C-27J auch liebevoll als „Baby Herc“ bezeichnet. Flugzeughersteller ist Alenia.
Die Maschine wurde von der U.S. Army und Air Force als gemeinsames Frachtflugzeug Joint Cargo Aircraft (JCA) ausgewählt; insgesamt sind 21 JCA Bestellungen offen (Stand Juli 2010). Mehrere europäische Luftstreitkräfte haben Maschinen dieses Typs in Dienst gestellt, andere Länder, darunter Kanada und Australien, prüften den Kauf der C-27J Spartan.

Im Jahr 1995 begannen die Firmen Alenia und Lockheed Martin Gespräche zur Weiterentwicklung der G.222. Man wollte das schon bestehende Cockpit der C-130J nutzen, das über MFDs und ein Head-Up-Display verfügte und deshalb auch als „Glas-Cockpit“ bezeichnet wird. Weiterhin wollte man eine leistungsstärkere Version der T64G-Triebwerke in Verbindung mit vierblättrigen Propellern nutzen.
Die Planung wurde jedoch noch bis zum Programmstart 1996 stark geändert, und man übernahm neben der Cockpitauslegung und Avionik auch die Triebwerke und Propeller der C-130J in die Konstruktion. Folgerichtig wurde das Programm dann C-27J genannt. C-27 nach den zehn von 1990 bis 1999 genutzten und als C-27A bei den US-Streitkräften eingeführten G.222 und der Zusatzbuchstabe J nach der Versionsbezeichnung der für viele Komponenten Pate stehenden C-130J Super Hercules.
Die technische Vereinheitlichung beider Flugzeuge war ein unter Aspekten der Ersatzteillogistik und der Schulung von Wartungsmannschaften nicht zu unterschätzender Punkt, da die US-Streitkräfte bereits etwa 100 C-130 Super Hercules im Bestand haben, und auch andere Staaten dieses Flugzeug verwenden.

Alenia und Lockheed Martin gründeten 1997 die Firma Lockheed Martin Alenia Tactical Transport Systems (LMATTS). [1] Das Joint Venture wurde jedoch wieder beendet, als Lockheed Martin sich an der Ausschreibung der US-Streitkräfte für das Joint Cargo Aircraft (JCA) ebenfalls mit der C-130J bewarb. [2] Daraufhin schloss sich Alenia Aeronautica mit L-3 Communications zusammen und gründete „Global Military Aircraft Systems (GMAS)“ [3] Boeing Integrated Defense Systems wollte sich an diesem Joint Venture beteiligen und eine bereits bestehende Produktionsstätte in den USA einbringen. Man gelangte letztendlich jedoch zu keiner Einigung. [4]
GMAS gewann die Ausschreibung der US-Streitkräfte gegen Raytheon und EADS Nordamerika mit der C-295. Man geht davon aus, dass im Rahmen des JCA die US-Army und US-Air Force bis zu 145 Flugzeuge ordern werden. Sie werden auch die C-23 Sherpa, C-12 Huron und C-26 Metroliner der Army National Guard ersetzen. Ebenso werden sie wahrscheinlich an Stelle ausgemusterter C-130E/H/J der Air National Guard eingesetzt. [5][6]
Im November 2006 wies die C-27J nach, das sie alle Anforderungen des JCA-Programms erfüllt.
Im Juni wurde bekannt, dass die Flugzeuge in Cecil Field, Duval County, Florida gefertigt werden. Die Produktionsstätte auf dem Grundstück einer ehemaligen Navy-Kaserne schaffte etwa 200 neue Arbeitsplätze. [7]
Am 13. Juni 2007 gab das Pentagon dann offiziell bekannt, dass die C-27J das Joint Cargo Aircraft der US-Streitkräfte ist. Der Vertrag über 78 Flugzeuge hatte einen Wert von 2,04 Milliarden US-Dollar und bezog Training und Unterstützung durch den Hersteller ein. [8]


Eine C-27J während der Bodenabfertigung
Am 22. Juni 2007 legte Raytheon Einspruch gegen den Vertrag ein. Die Firma forderte eine Begründung warum ein teueres Flugzeug, das zudem mehr einen höheren Wartungsaufwand erfordert, ausgewählt wurde. Nach einer Berechnung der US-Army wäre die C-295 in der Anschaffung 15 % günstiger als die C-27J und hätte auch einen geringeren Treibstoffverbrauch. Presseberichte gaben an, dass die Entscheidung für die C-27J gefallen sei, weil diese kürzere Startbahnen benötigt und eine größere Reichweite hat. Zwar könne die C-295 eine insgesamt größere Last aufnehmen, der Ladeboden der C-27J sei jedoch stabiler, was sich vor allem bei dem Transport von Fahrzeugen und sehr schwerer Ladung - etwa Treibstoff, Motoren und Munition - auswirken würde. [9] Am 27. September 2007 wurde der Einspruch von der GAO abgelehnt und dem Pentagon erlaubt mit der Beschaffung fortzufahren. [10]
Im Juni 2008 durchlief die erste C-27J das gemeinsame US-Army/US-Air Force Test- und Training Programm, bei dem auch am 17. Juni 2008 der Erstflug stattfand.

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